Brandschutz: Feuerwehrschlauch mit Feuerlöscher im Hintergrund

Wie lässt sich Brandschutz im Unternehmen optimieren?

Per Gesetz ist jedes Unternehmen in der Schweiz dazu verpflichtet, Sicherheit und Gesundheit aller Mitarbeitenden am Arbeitsplatz zu gewährleisten – und das zu jeder Zeit. Dazu gehört auch der Brandschutz im Unternehmen. Unter Brandschutz versteht man sämtliche Schutzmassnahmen, die zur Verhinderung und Ausbreitung eines Feuers getroffen werden. Neben sicheren Löscharbeiten sind auch Rettungsmassnahmen für Mensch und Tier vorbeugender Brandschutz. Man unterscheidet zwischen technischem, baulichem und organisatorischem Brandschutz. Die aus einem Gipsergeschäft hervorgegangene Stöckli Wadesco AG bietet in erster Linie baulichen Brandschutz an.

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Stöckli Wadesco AG: qualifizierte Ansprechpartner für Unternehmer und Brandschutzexperten

Brandschutz ist eines der wichtigsten Themen, um die Sicherheit von Menschen und Gebäuden zu gewährleisten. Neue Brandschutzregeln aus dem Jahr 2015 sorgen dafür, dass auch die Qualitätssicherung im Baugeschehen einen grösseren Stellenwert einnimmt. Unternehmer, Fachplaner und Bauherren müssen damit umfangreiche Pflichten wahrnehmen. Bei der Realisierung von geeigneten Lösungen für Brandschutzaufgaben unterstützt Sie das Team der Stöckli Wadesco AG fachgerecht. Nutzen Sie unser Know-how und modernstes Equipment, um Ihre Geschäftsgebäude brandschutzsicher zu gestalten.

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Brandschutz: Schild mit Feuerlöscher

Vorbeugender Brandschutz in Unternehmen: nicht hoch genug einzuschätzen

Wer ein kommerzielles Gebäude betreibt, muss sich schon sehr früh mit Sicherheitsaspekten auseinandersetzen. Vorbeugender Brandschutz im Bürogebäude verhindert, dass Schäden überhaupt entstehen. Gerade ganzheitliche Sicherheitslösungen sind geeignet, die Risiken in Gebäuden gezielt zu minimieren. In diesem Zusammenhang kommt technischem Brandschutz eine besonders hohe Bedeutung zu, denn so können Brände schon im Entstehen erkannt werden. Integrierte Gesamtlösungen bieten grösseren Schutz, Effizienz und Komfort im Betrieb. Als qualifizierter Berater und Dienstleister realisieren wir integrierte und vernetzte Brandschutzlösungen, um die Sicherheit Ihrer Gebäude zu steigern.

Brandschutztür in einem Unternehmen

Fluchttüren Vorschriften Schweiz

Der kürzeste Weg, der Personen zur Verfügung steht, um bei Gefahr an einen sicheren Ort im Freien zu gelangen, ist der Fluchtweg. Er dient der Feuerwehr und den Rettungskräften ausserdem als Zugang zum Gebäude. Seit dem 1. Januar 2015 ist in der Schweiz die VKF Brandschutznorm 15 in Kraft, weitere neue Brandschutzrichtlinien seit Januar 2017. Hier sind insbesondere die Anforderungen an den Arbeitsplatz und die Arbeitsplatzsicherheit geregelt. Bei Türen in Fluchtwegen gelten die europäischen Normen SN EN 179, SN EN 1125 für Notausgangsverschlüsse mit Drücker, Baubeschläge und Schlösser und Stossplatten für Türen in Rettungswegen. Die SN EN 14351-1 und pr EN 14351-2 gelten für Leistungseigenschaften von Fenstern sowie Innen- und Aussentüren ohne Feuerschutzeigenschaften.

Generell gilt: Fluchtwege und Türen müssen jederzeit als solche erkannt werden können, müssen dafür gut sichtbar gekennzeichnet (zum Beispiel durch leuchtende oder nachleuchtende Rettungszeichen) und dürfen nicht durch Vorhänge oder Ähnliches verdeckt sein. Die Türen der Fluchtwege müssen eine bestimmte Breite und Durchgangshöhe haben. Ferner müssen die Türen der Fluchtwege in Fluchtrichtung, ohne den Einsatz von Hilfsmitteln, leicht zu öffnen sein. Griff- und Druckstangen bieten bei einer Flucht aus Gebäuden grosse Vorteile. Mit geeigneten Hilfsmitteln sollen Rettungskräfte die Türen von aussen ebenfalls öffnen können.

Brandschutz: Schild zur Kennzeichnung eines Fluchtwegs

Brandmeldeanlage: Vorschriften in der Schweiz

Brandmeldeanlage-Vorschriften in der Schweiz richten sich nach europäischen Normen. Sie dürfen, wie in den meisten europäischen Ländern, nur von geeignetem Fachpersonal installiert werden. Eine solche Anlage braucht eine gültige Zulassung, ferner muss der Betreiber ein Kontrollheft führen. Mit einem entsprechenden Installationsnachweis (Attest) bescheinigt das Unternehmen, dass es die Anlage entsprechend der geltenden Brandschutzverordnung installiert und in Betrieb genommen hat.

Abhängig von der Nutzung und der Personenbelegung brauchen Anlagen, Bauten und Brandabschnitte ausreichend grosse Brandmeldeanlagen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Sie müssen einen bestehenden Brand selbstständig feststellen und signalisieren sowie gefährdete Personen alarmieren können. Ideal ist die Auslegung als Vollüberwachung. Für Planung, Einbau und Betrieb gilt ansonsten die SES-R Richtlinie des Verbandes Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES). Wenn die geltenden Brandschutzvorschriften keine Brandmeldeanlage vorsehen, können Unternehmen auch freiwillig eine solche Anlage installieren. Auch dieses Brandschutzmeldesystem braucht die regelmässige Wartung.

Brandschutz: Arbeiter montiert Feuermelder

RWA⁠-⁠Anlagen in der Schweiz – denn auch Rauch kann lebensgefährlich sein

Zu den professionellen Brandschutzmassnahmen zählen auch sogenannte RWA-Anlagen (Rauch- und Wärmeabzug), die dafür sorgen, dass die Fluchtwege rauchfrei bleiben. Die Lüftungssteuerung ist in Bürogebäuden ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben. Sie erhöht die Sicherheit im Betrieb und sorgt für ein gesünderes Innenraumklima. Schon bei der Planung eines Gebäudes können Bussysteme für die Sensoren gesetzt werden. Damit sparen Sie Verkabelungen und sind bei der Konfiguration deutlich flexibler.

Brandschutz: Arbeiter montiert Rauchmelder

Checkliste Brandschutz im Unternehmen

Brandschutzprodukte schützen nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch das Unternehmen selbst. Je besser die Brandschutzausrüstung, desto höher die Sicherheit für Menschen und Gebäude.

Checkliste Brandschutz: Massnahmen und Hilfsmittel

  • Feuerlöscher
  • Rauchmelder
  • Brandalarmsysteme
  • Rauchabzugssystem
  • Brandschutztüren
  • Notausgänge und Evakuierungspläne
  • Notbeleuchtung
Experte kontrolliert Feuerlöscher

Verputz von Stöckli – als Brandschutzelement fast unschlagbar

Auch uns ist es ein Anliegen, Menschenleben und Sachwerte vor Gefahren zu schützen. Die Wand- und Deckensysteme der Stöckli Wadesco AG eignen sich als ganzheitliche Brandschutzsysteme und schenken Ihnen deutlich mehr Sicherheit im Betrieb. Wir bieten Ihnen zahlreiche Lösungen für baulichen Brandschutz, die sich für alle Anwendungskategorien im Innen- und Aussenbereich eignen. Dazu zählen beispielsweise hochwertige Brandschutzverkleidungen für Decken und Wände im Trockenbau. Wir unterstützen Sie auch darin, Flucht- und Rettungswege sicher zu gestalten. Gips ist ein natürlicher Brandschutz und hierfür ideal, denn Gips ist nicht brennbar und verbessert den Feuerwiderstand von Bauelementen.

Das mineralische Material lässt sich leicht verarbeiten, ist beschichtungsfreundlich sowie abrieb- und frostfest. Bei einem Brand wird das im Gips gebundene Wasser freigesetzt und verdampft, sodass die Temperatur weniger schnell ansteigt. Lösungen für Brandschutz in Bürogebäuden gibt es viele. Gerne stellen wir Ihnen die interessantesten vor. Auch bei der Durchführung auf der Baustelle bieten wir Unterstützung an, wenn sie erwünscht ist. Sie können sich jederzeit mit Ihren Fragen an uns wenden.

 

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