Fassadengestaltung: Ideen und Tipps für Ihre neue Fassade

Hausbesitzern steht bei der Neugestaltung der Fassade eine riesige Bandbreite an Materialien zur Verfügung, so dass nahezu jeder Wunsch erfüllbar ist. Doch unabhängig vom persönlichen Geschmack sollten Sie auch überlegen, welche Fassade am besten zum Haustyp passt. Nicht jedes Material harmoniert mit dem Look des Hauses. Verlassen Sie sich dabei lieber auf das geschulte Auge eines qualifizierten Gipsers oder Malers. Maler-Fachbetriebe kennen sich mit den Eigenschaften von Fassadenmaterialien bestens aus und wissen, was Ihrem Haus „gut steht“.

Fassadenputz – die beliebteste Fassaden Art

Fassadenputz ist zweifellos die Nr. 1. Er veredelt die Aussenfläche der Hauswand und schenkt ihr eine Struktur. Neu aufgebracht stellt er eine ästhetische Verbesserung dar, die den Wert der Immobilie steigert. Putz kann Unebenheiten ausgleichen und bildet zugleich eine Schutzschicht vor Schmutz, Wettereinflüssen, Schimmel, Algenbefall und UV-Strahlung. Da eine Putzfassade eine gewisse Elastizität hat, kann sie Spannungen aus dem Mauerwerk ohne reissen aufnehmen. Dadurch behält die Wand ihre wärmedämmenden Eigenschaften.

Die Holzfassade – begehrter natürlicher Blickfang

Aufgrund ihrer natürlichen Ausstrahlung ist die Beliebtheit von Holzfassaden weltweit ungebrochen. Entgegen der landläufigen Meinung hat Holz eine sehr lange Lebensdauer. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Ökologie, denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Holzfassaden sollten nur mit wetterbeständigen Holzarten wie Lärche oder Douglasie realisiert werden. Diese Hölzer sind auch ohne Lackierung lange haltbar, können aber auch in Ihrer Wunschfarbe gestrichen werden. Dann geht allerdings der typische Charakter des Holzes verloren. Für Holzfassaden nutzt man Schindeln, Bretter, Lamellen oder Holzplatten. Vollholzprofile bieten viel Gestaltungsfreiheit und eine erstklassige Wärmedämmung, da Holz weder Wärme noch Kälte leitet.

Klinkerfassade – wunderbar pflegeleicht und dauerhaft schön

Klinkerfassaden sind extrem langlebig, denn die Ziegel werden quasi als zweite Mauerschale aufgebracht, was das Gebäude wetterfest und widerstandsfähig macht. Klinker bzw. Ziegel sind frostsicher und behalten auch bei Sturm, Hagel und anderen Wetterkapriolen ihre schöne Optik. Ausserdem sind sie leicht zu pflegen. Dank verschiedener Oberflächenqualitäten besteht auch hier sehr viel Gestaltungsspielraum.

Keramikfassade

Die Keramikfassade ist als günstigere Alternative zur Klinkerfassade beliebt und wird aus Riemchen zusammengesetzt. Die schmalen Riegel aus Terrakotta, Grob- oder Feinkeramik werden mit Mörtel direkt auf die Mauer aufgebracht. Keramik ist sehr widerstandsfähig, nicht brennbar und frostbeständig.

Die charaktervolle Natursteinfassade

Die Steinfassade entspricht der traditionellen Bauweise, die eine mehr als 1.000-jährige Geschichte hat. Auch heute ist sie sehr gefragt, denn als schadstofffreie Ressource ist Naturstein unbegrenzt verfügbar. Granit, Sandstein oder Kalkstein sind nahezu unverwüstlich und behalten jahrzehntelang ihre schöne Optik. Jede Natursteinfassade ist ein Unikat, sehr dekorativ und zur Verwirklichung von klassischen Bauvorhaben perfekt geeignet.

Metallfassaden

Moderne Fassaden wie Metallfassaden bestehen in der Regel aus Metalllegierungen und nicht aus reinem Metall. Sie wirken hell, sehr klar und entsprechen damit einem Trend, der sich seit einigen Jahren zeigt. Auch Metall bietet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Metallfassaden sind sehr witterungsbeständig. In jüngster Zeit kommt auch feuerverzinkter Stahl häufiger zum Einsatz. Der ist besonders wirtschaftlich, da er für die Unterkonstruktion, die Verbindungen und auch für die Einkleidung (beispielsweise in Form einer Lamellenverkleidung) verwendet werden kann.

Hinterlüftete Fassaden für ein optimales Raumklima

Aufgrund ihrer guten bauphysikalischen Eigenschaften und architektonischen Freiheiten ist die vorgehängte hinterlüftete Fassade eine der meistverbreiteten Fassadensysteme. Sie wird nicht direkt auf die Hauswand aufgebracht, sondern auf einer Unterkonstruktion montiert. Hinterlüftete Fassade Detail: Wärmedämmung und Fassadenverkleidung sind voneinander getrennt, deshalb bildet sich bei dieser Konstruktion ein Spalt, durch den ein Luftstrom läuft (Hinterlüftungsraum). Damit sich bildendes Kondenswasser richtig trocknen kann, muss dieser Spalt mindestens 4 cm tief sein. Ansonsten würde die Dämmung feucht. Die Hinterlüftung sorgt ausserdem dafür, dass zwischen Dämmung und Fassade kein Wärmestau entsteht. Weil sich die Aussenwand weniger stark aufheizt und Temperaturschwankungen ausgeglichen werden, wirkt sich die vorgehängte Fassade günstig aufs Raumklima aus.

 

Unverbindliche Anfrage

Für die Fassadengestaltung steht eine sehr grosse Auswahl an Materialien in zahlreichen Farben und Formen zur Verfügung. Prinzipiell soll die Fassadengestaltung zu einem stimmigen Gesamtbild des Hauses führen, wobei der individuelle Geschmack natürlich variiert. Damit es nicht zum gefürchteten “Wildwuchs” kommt, müssen Bauherren regionale Bauvorschriften einhalten. Doch auch unter Berücksichtigung dieser Vorgaben sind etliche kreative Lösungen möglich.

Ob klassisch oder modern, ob Holz, Metall, Kunststoff, Putz oder Naturstein, es gibt viele Arten, Hausfassaden zu verkleiden. Jedes Material hat seine individuellen Eigenschaften und verleiht dem Gebäude eine unverwechselbare Optik.

Grossformatige Paneele aus Kunststoff sind günstig in der Anschaffung, denn sie können vorproduziert werden. Kunststoff-Verkleidungen sind widerstandsfähig und pflegeleicht. Auch Metall ist ein preiswerter Werkstoff, der im Vergleich zu Kunststoff noch robuster ist und eine grössere Designvielfalt erlaubt. Ein grosser Vorteil ist die Tatsache, dass Kunststoffverkleidungen Holz und Stein täuschend echt nachahmen können. Der Unterschied ist nur aus der Nähe erkennbar.

Eine Fassade kann auf viele verschiedene Arten aufgebaut und gestaltet werden. Fassadenelemente dienen der Verkleidung einer Hauswand und werden auf einer Unterkonstruktion befestigt. Man unterscheidet leichte und schwere Elemente. Ob Sichtmauerwerk, vorgehängte Fassade oder Putzfassade, Fassaden lassen sich mit ganz unterschiedlichen Elementen realisieren.

Fassaden Arten, deren Oberfläche mit Klinker oder Stein gestaltet wurden, sind am längsten haltbar. Sie beeindrucken auch durch den geringen Pflegeaufwand. An zweiter Stelle rangiert die Holzfassade (am besten aus unbehandelter Lärche). Auch sie ist sehr robust.

Hochwertige Aluminium-Fassadentafeln für hinterlüftete Fassaden und Komplettsysteme sind ideal für die Wetterseite. Die korrosionsbeständigen, sturmsicheren und bruchfesten Fassadentafeln sind in vielen Farben und Formen verfügbar.

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